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Das Kloster Maulbronn bot einmal mehr einen fantastischen Rahmen für einen großen Event, in diesem Fall den deutschlandweiten UNESCO-Welterbetag, der rd. 8000 bis 10000 Menschen in den Maulbronner Klosterhof lockte.
Das Wirken der Zisterzienser in Maulbronn beschränkte sich nicht auf das Leben hinter den Klostermauern, vielmehr waren sie von Beginn an getreu ihrem Wahlspruch „ora et labora“ in der Kultivierung und Gestaltung der Landschaft rund um ihre Klostergründungen aktiv. Auch die Landschaft rund um das Kloster Maulbronn, mithin der heutige Naturpark, weisen eine an vielen Stellen erkennbare zisterziensische Tradition auf. Auch heute noch kann die reizvolle und vielfältige Landschaft des Naturparks nur durch die Arbeit der Landwirte und Wengerter, Forstwirte, Schäfer und sonstigen Landnutzer erhalten bleiben. Ein Naturparkmarkt im Rahmenprogramm des Welterbetages, mit Erzeugern und Produkten aus der Region, vom Bioland-Schäfer bis zum Weingut, von der Ölmühle bis zur Ziegenfarm, bot eine ideale Plattform, auf diese Zusammenhänge hinzuweisen und zugleich vor großem Publikum für die hiesige Kulturlandschaft zu werben. Die zahlreichen Gäste aus ganz Deutschland erwiesen sich an den liebevoll dekorierten Marktständen als interessiertes Publikum. Hunderte von Infobroschüren über den Naturpark und das neu errichtete Naturparkzentrum erreichten über den Infostand des Naturparks ihre Adressaten. Als Attraktionen am Naturparkzelt erwiesen sich auch das vom ADFC zur Verfügung gestellte Saftfahrrad, an dem man sich einen Apfelschorle erradeln konnte, sowie das Panorama-"Gucki" der baden-württembergischen Naturparke, das an einem drehbaren Bildschirm attraktive 360°-Panoramen aus den sieben Vorzeigelandschaften im Ländle bot.