![]() |
Das Gebiet des Stromberg-Heuchelberg ist eine durch Reliefumkehr entstandene Keuperinsel, welche deutlich aus der sie umgebenden, mit Lösslehm überdeckten Muschelkalk-Gäulandschaft herausragt.
Durch die Erosion der Flüsschen Leinbach, Zaber, Kirrbach und Metter wurde diese Insel in Form einer Hand, die nach Osten weist, zerteilt. Den nach Norden gerichteten Daumen bildet die Eppinger Hardt, den Zeigefinger der Heuchelberg, während die drei Strombergrücken als die restlichen Finger nach Osten zeigen.
Reliefumkehr
Was sich heute in sichtbaren Stufen über das umliegende Hügelland erhebt, bildete vor Millionen von Jahren eine Mulde, entstanden aus tektonischen Prozessen in einer flachen Landschaft. Dort, wo sich heute der Stromberg befindet. Sobald an den höhergelegenen Muldenrändern der Sandstein abgetragen war, wurden rasch die darunterliegenden, weichen Mergel ausgeräumt. Im tiefgelegenen Zentrum der Mulde schützte der harte Sandstein länger vor Erosion und blieb bis heute erhalten. Mit der Zeit ragte so als Berg hervor, was ursprünglich den tiefsten Punkt bildete.